Release 2017

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Mit seinem neuen Album „silence“ beschäftigt sich „Moeckesch“ diesmal mit dem Thema „Geisterstädte“, „Verfall“ und der damit einhergehenden „Stille“. Von Menschen geschaffene Orte, die jetzt von der Natur zurückerobert werden.

Elektronisch und Orchestral machen die Songs melancholisch und laden zum Nachdenken ein.

Im Ganzen bleibt sich „Moeckesch“ treu, nur etwas ruhiger.

 

Hier die Orte und deren Geschichte

 

01 - Hashima 

Hashima ist eine Insel vor Japan. Hier wurde lange Zeit Kohle abgebaut. Eine ganze Stadt ist dadurch auf der Insel entstanden. Früher als erwartet waren die Kohlevorkommen erschöpft, und die Menschen verließen die Insel umgehend. Heute leben nur noch ein paar Fischer dort.

02 - Bodie

Bodie ist eine Geisterstadt in den USA. Sie entstand nach 1859 als Goldgräbersiedlung und wurde in den 1930er Jahren aufgegeben. Nach wenigen Jahren warf die Mine kaum noch Profit ab und die Bevölkerungszahl ging rapide von 10000 auf 10 Einwohner zurück.

03 - Centralia

Centralia ist eine Gemeinde im östlichen Kohlerevier Pennsylvanias. Seit 1962 gibt es unter dem Stadtgebiet einen aktiven Kohlebrand, der die Region nahezu unbewohnbar macht: Die Einwohnerzahl sank von 2500 im Jahr 1981 auf 10 Einwohner im Jahr 2010.

04 - Kennicott 

Kennicott ist eine verlassene Stadt in Alaska. Sie war das Versorgungszentrum mehrerer Kupferbergwerke. Der letzte Zug verließ Kennicott nach 27 Jahren des Bergbaus. Von 1939 bis Anfang der 1950er wohnte nur noch eine dreiköpfige Familie in der Stadt. Ein Abriss der Stadt wurde nur unvollständig durchgeführt.

05 - Prypiat

Prypiat ist eine Geisterstadt in der Ukraine, die 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet und infolge des Reaktorunglücks von 1986 komplett geräumt wurde. Zum Zeitpunkt der Katastrophe am 26. April 1986 wohnten hier etwa 49.360 Menschen.

06 - Mir

Das Diamantbergwerk „Mir“ befindet sich in Sibirien. In den 1990er-Jahren musste der Abbau eingestellt werden, da die Tagebausohle durch einen Wassereinbruch überflutet war.

07 - Kolmannskuppe

Kolmannskuppe ist eine aufgegebene Siedlung in Namibia. Sie verdankt ihre Entstehung als Eisenbahnarbeiter 1905 zufällig Diamanten fanden. 1930 waren alle Diamanten abgebaut. Die letzte Person lebte hier bis in die 1960er Jahre. Die Wüste holte sich im Laufe der Jahrzehnte zurück, was der Mensch ihr abgerungen hatte. 

08 - Varosia

Varosia ist eine Stadt auf der Insel Zypern. Sie ist seit 1974 durch eine Türkische Invasion militärisches Sperrgebiet und die Menschen mussten die Stadt verlassen. Bis 1973 lebten insgesamt 31.960 Zyperngriechen hier. Bedeutung erlangte Varosia mit dem Massentourismus der 1960er und 1970er Jahre. Die Gebäude verfallen seit der türkischen Invasion und die Natur erobert das Gebiet allmählich zurück.

09 - Okuma

Okuma ist eine Geisterstadt in Japan. Die Gemeinde entstand 1954. Okuma wurde 2011 vom einem Erdbeben und Tsunami getroffen. Durch die davon ausgelöste Nuklearkatastrophe von Fukushima musste in deren Verlauf die Stadt komplett evakuiert werden.

10 - Absolute silence

„Moeckesch - „silence“ ist GEMA-frei und kann daher auf Nachfrage bei Thomas Möckesch (thomas@moeckesch.com) von Jedermann öffentlich genutzt werden.